Informationstag Lynch-Syndrom

Information, Austausch, Vernetzung

 

zum Programm

 

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Interessierte,

 

Das Lynch-Syndrom ist das häufigste erbliche Tumorrisikosyndrom: In Deutschland sind schätzungsweise rund 300.000 Menschen betroffen. Wegen einer genetischen Veränderung besteht ein erhöhtes Risiko für verschiedene Krebserkrankungen – daher die Einordnung als Tumorrisiko-syndrom. Dabei gilt: Lynch-Syndrom ist nicht gleich Lynch-Syndrom.

Ob eine Veränderung im MLH1-, MSH2-, MSH6- oder PMS2-Gen vorliegt, hat wesentlichen Einfluss auf das individuelle Krebsrisiko, auf empfohlene Vorsorgestrategien und auf medizinische wie persönliche Entscheidungen im Alltag.

In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass diese genetischen Unterschiede stärker und differenzierter berücksichtigt werden müssen. Vorsorge, Prävention und Therapie entwickeln sich zunehmend individualisiert und risikoadaptiert – genau hier setzt unser Informationstag Lynch-Syndrom an.

Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen vermitteln praxisnah und verständlich,

  • welche Bedeutung die unterschiedlichen Gene haben,
  • sinnvolle Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen
  • und welche neuen diagnostischen und therapeutischen Entwicklungen es gibt.

Nach jedem Kurzvortrag besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen, Diskussion und persönlichen Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal.

Ziel der Veranstaltung ist es, Orientierung zu geben, aktuelles Wissen verständlich zu vermitteln und den interdisziplinären Dialog zu fördern – offen, praxisnah und auf Augenhöhe.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch.

Nicola Reents    Robert Hüneburg    Jacob Nattermann

 

 

Anmeldung

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Noch Fragen?

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Nat. Zentrum für Erbliche Tumorerkrankungen,
Tel. +49 (0) 22828715260 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 


Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.

Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW. 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

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