Biobank sammelt und lagert Biomaterial für spätere Untersuchungen und Forschung

Die Biobank ist eine professionelle Sammlung und Lagerung von Biomaterial (Blut- und Gewebeproben von Patient*innen). Sie ermöglicht zum einen, das Gewebe eines Patienten mehrfach zu untersuchen, zum Beispiel, um es zu einem späteren Zeitpunkt für weitere Untersuchungen verfügbar zu haben. Zum anderen ist das Material auch für wissenschaftliche Forschungsprojekte wichtig. Die Archivierung von onkologischem Biomaterial erfolgt in Bonn in der Biobank zentral am Institut für Pathologie.

 

Biobank trägt maßgeblich zur Krebsforschung bei

Die letzten zehn Jahre haben unser Wissen um die molekularen Mechanismen von Tumorerkrankungen enorm vergrößert. Dieses Wissen hat schnell auch Einfluss auf die Behandlungsoptionen genommen. Mittlerweile profitieren schon viele Patienten von den Therapien, die auf ihr persönliches Tumorprofil zugeschnitten sind.

Aber auch die Forschung in der Ära der personalisierten Medizin bleibt gewebebasiert; aus diesem Grund ist die fachgerechte Lagerung und präzise Verarbeitung der humanen Gewebeproben eine Grundvoraussetzung für „good research practice“ ("Gute Forschungspraxis").

Unsere Mitarbeiter der Biomaterialbank unterstützen die wissenschaftlichen Arbeitsgruppen des Uniklinikums durch projektbezogene Betreuung, Hilfe bei der Zusammenstellung von Patientenkollektiven und das Heraussuchen von geeignetem Gewebe. Darüber hinaus werden aber auch Netzwerke mit anderen Biobanken gebildet, um Gewebeproben auszutauschen bzw. die entsprechenden Daten zusammen zu führen. Dies ist insbesondere bei seltenen Erkrankungen oder Mutationsprofilen notwendig.

Die Verknüpfung pathologischer und klinischer Daten bildet die Grundlage für die klinische und translationale Forschung in Zeiten genetisch basierter, zielgerichteter Behandlungskonzepte.

Verantwortlich für den organisatorischen Ablauf sind die Gate Keeper. Sie überführen Proben und Daten vor Nutzung und Veröffentlichung in eine pseudonymisierte Form. Die Biobank im CIO arbeitet gemäß nationaler und internationaler Standards sowie abgestimmter Ablaufprotokolle (Standard Operating Procedures - SOPs).

 

Kontakt

› Biobank der Universität Bonn
Universitätsklinikum Bonn
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Tel: +49 (0) 228 287-12126 | Fax: +49 (0) 228 287-15030
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

1.) Biobank Pathologie (Gewebe)
Univ.-Prof. Dr. Glen Kristiansen
› Institut für Pathologie
Tel: +49 (0) 228 287-15375
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2.) Biobank Neuropathologie (Gewebe)
Univ.-Prof. Dr. Torsten Pietsch
› Institut für Neuropathologie
Tel: +49 (0) 228 287-16602
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3.) Biobank Bonn 
› Biobank Bonn (Flüssigkeiten)
Leiter: Univ.-Prof. Dr. Gunther Hartmann
Direktor des › Instituts für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie

Projektmanagerin:
Dr. rer. nat. Astrid Schwaiger
Tel: +49 (0) 228 287-12126
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

4.) Biobank Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie (IMBIE)
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Matthias Schmid
› Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie (IMBIE)
Tel: +49 (0) 228 287-15400
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Lesen Sie mehr darüber auf der gemeinsamen Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf.

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