Leukämien gehören zu den seltenen Krebserkrankungen. In Deutschland machen sie etwa 2,4 Prozent aller Tumorerkrankungen aus. Das bedeutet, dass jährlich rund 12.000 Menschen an einer Leukämie erkranken.

Die ersten Symptome einer Leukämie sind meistens uncharakteristisch. Bei einer Häufung von Anzeichen wie scheinbar grundloser Gewichtsabnahme, verminderte Leistung und permanenter Abgeschlagenheit empfehlen wir, einen Arzt oder Ärztin aufzusuchen.

 

 

Leukämie ist nicht gleich Leukämie

Bei den Leukämien wird zwischen den akuten und chronischen Formen unterschieden. Der Krankheitsverlauf von akuten Leukämien ist rapide und verlangt in der Regel nach sofortiger Behandlung. Die chronischen Leukämien entwickeln sich im frühen Stadium langsamer, so dass die Patient*innen zunächst oft noch nichts von ihrer Erkrankung bemerken. Bei den meisten Patient*innen fällt die chronische Krankheit durch eine Vergrößerung der Lymphknoten auf.

Im ersten Schritt der Behandlung geht es darum, sicher festzustellen, ob der Patient oder die Patientin wirklich an Leukämie erkrankt ist und um welche Art der Leukämie es sich handelt. Die Behandlung von Leukämien und Lymphomen stellt einen der wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte im CIO Bonn dar.

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Hämatologische Onkologie

Die Hämatologie befasst sich mit den Krankheiten des Blutes sowie der blutbildenden Organe. Die Lymphome, Leukämien und Myelome werden der Hämato-Onkologie zugerechnet. Diese werden in Bonn in den Kliniken für Innere Medizin behandelt.

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